SegWit, Taproot und Transaktionsgewicht
Verknüpfe Adressformate mit Witness-Daten, virtueller Größe und den Ausgabepfaden von Taproot.
Die kurze Antwort
SegWit führte Witness-Daten und gewichtsbasierte Blockabrechnung ein. Taproot erweitert das Witness-Design um Schnorr-Signaturen und optionale Skriptpfade.
Virtuelle Bytes sind nicht normale Bytes
Die virtuelle Größe ist das Transaktionsgewicht geteilt durch vier, aufgerundet. Witness-Daten werden anders gewichtet als Basisdaten. Ein Taproot-Schlüsselpfad kann ungenutzte Skriptalternativen verbergen; Beträge bleiben öffentlich.
Schritt für Schritt
- 1
Unterstützung prüfen
Die Wallet muss den gewählten Skripttyp beherrschen. Natives SegWit v0 nutzt meist bc1q, Taproot bc1p mit Bech32m.
- 2
Tatsächliche Größe vergleichen
Verwende die konkrete Wallet-Schätzung. Kein Adresstyp ist immer billiger: Eingänge, Ausgänge und Ausgabepfad zählen.
- 3
Wiederherstellung vollständig sichern
Bewahre Skripttyp, Ableitungsdaten und nötige Regeln. Das Präfix allein ersetzt kein Wallet-Backup.
Ein Rechenbeispiel
561 Gewichtseinheiten ergeben aufgerundet 141 vB. Bei 6 sat/vB kostet das 846 Sats, nicht 841,5.
Bevor du weitermachst
Eine weitere Frage
Verschiebt ein anderer Adresstyp vorhandene Coins?
Nein. Bestehende Ausgänge behalten ihre Regeln. Zum Wechsel auf einen anderen Skripttyp ist eine Transaktion mit Gebühr nötig.
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Quellen & weiterführende Infos
Quellenlinks geprüft am 15. Okt. 2026. Beispiele erklären die Abläufe; Gebühren und Funktionen der Anbieter können sich ändern.